Alle mitkommen: in den Mai !

Freitag, 29.4.2011, ab 21:00 Uhr: Die 30. Jam Session

jam 30

Der Termin, auf den sich sehr viele Waggonfreunde schon seit 4 Wochen freuen: Die Jam Session im Waggon steht wieder ins Haus (also in den Waggon, klar…).
Welchen Planeten die Reise durch den musikalischen Kosmos diesen Monat ansteuern wird, kann man wie immer nur ahnen oder hoffen (oder durch die eigene Instrumenten-Auswahl beeinflussen, wenn man mitspielt).
Anders als anderswo werden bei uns nicht (nur) die altvertrauten Blues- oder Rock- oder Jazz-Schemata reproduziert – nein, zwischendurch popppt auch immer wieder der freigeistige Wahnsinn der völligen Improvisation auf und zaubert einen nie zuvorgehörten Groove in die Herzen der Menschen. Leute, die von sich behaupten, sie können gar nicht Musik machen, finden sich plötzlich rhythmisch an eine Djembe gefesselt wieder oder freestylen am Mikrofon Songs, über die sie selber nur staunen können. Flöten, Trompeten, Schalmeien (Alphörner?) und Klarinetten erschallen …and the beat goes on and on and on and on and…
Jeder kann/darf/soll/wird mitmachen! Lieblingsinstrument mitbringen und hinein ins groovende Vergnügen!
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Samstag , 30.4.2011, ab 16:00 Uhr – Tanz in den Mai mit PLATTENSPIELER – Gast: Francesco Menduni

plattenspieler april

Die Herren Krause und Willems erlauben sich wieder, zu ihrem monatlich stattfindenden Vinylabend in den Waggon zu bitten.
Bekanntermassen laden sich die beiden Techno und House Connaisseure dazu regelmässig einen Gast DJ ein, im monatlichen Turnus ein Junge oder ein Mädchen. Diesen Monat ist ein Junge dran und er heisst Francesco Menduni.

Francesco Menduni wurde 1996 im Wild Pitch-Club mit House infiziert und zwar von von ND Baumecker, mit dem er seitdem bis heute regelmäßig gemeinsam auflegt. Als Resident DJ in der Stereobar spielte er früher zwar eher die 70er/ 80er Schiene, sein Stil ist aber normalerweise House mit Tech- und anderen Einflüssen.

Hardcore aber herzlich!
Da am heutigen Tage ja das Diktat zum Tanz in den Mai besteht, dem früher am nächsten Morgen auf der 10. Offenbacher Mayday im Hafen2 bedingungslos Folge geleistet werden muss, ist mit einer zeitweiligen freundlichen Übernahme durch die Mayday DJs zu rechnen, die den Plattenspieler skruppellos zu warm-up Zwecken missbrauchen wollen – und werden! Es sollte also unbedingt getanzt werden.
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Sonntag, 1. Mai 2011, ab 16:00 Uhr: BOB CORN (Italien) und REVEREND SCHULZZ (Hanau)
ACHTUNG, SONNTAGSKONZERT!! Beginn PÜNKTLICH gegen 19:oo UHR.

Nach einer mutmasslich durchfeierten Nacht wäre es doch jetzt einmal Zeit für etwas SeelenBalsam, oder? Wir wissen zwar nicht, was Ihnen andere Veranstalter empfehlen, wir empfehlen Ihnen den Akustik-Folk-Nachmittag im Waggon! Zwei der besten und angenehmsten Singer- und Songwriter, die wir bisher im Waggon zu Gast hatten, gibt es heute in der preiswerten Soul Wellness Doppelpackung:

1. Corn

Über Bob Corn, unserem Gast aus Italien hat Herr Klein letztes Jahr mal folgendes geschrieben: „Der italienische Songwriter kann aus traditionellen Folk/Countryelementen heraus mehr als sensibel die Seele öffnen. Und entwickelt gerade dadurch ungeheure Wucht. Landmarken wie Timesbold oder Will Oldham sind dabei im Vergleich nicht zu hoch gegriffen.“ Kann man so stehen lassen!
Nebenher hat der freundliche bärtige Mann in seinem kleinen italienischen Heimatdorf San Martino Spino ein riesiges Netzwerk kleiner Folk und Indie-Künstler geschaffen, das zu einem regelmässig stattfindenden internationalen Indie-Folk-Festival geführt hat.

Wie Bob Corn letztes Mal im Waggon klang, kann man sich hier anhören.Wie er dieses mal klingen wird, sollte man sich am Sonntag im Waggon anhören.

Daheim bei Bob Corn

2. Schulzz

Reverend Schulzz , Singer und Songwriter aus Hanau, gilt seit vielen Jahren schon als die Independent Legende des RheinMain Gebiets und ist vielen noch aus seiner Zeit mit der Indie Rockband The Crow bekannt. Schulzz, der schon mit Größen wie Giant Sand und Yo La Tengo gespielt hat, ist vermutlich der einzige Musiker der ein Stück über Bob Dylans Nase im Repertoire hat. Seine Songs sind eine Sammlung von Kurzgeschichten, verpackt in griffige, karg instrumentierte Songs mit Ohrwurmcharakter. Mit wenigen dahingezupften Akkorden und einer brüchigen Stimme gelingt es ihm immer wieder, den allermeisten Zeitgenossen eine Gänsehaut auf den Rücken und eine Träne ins Knopfloch zu zaubern. Ist ihm auch letztes Mal bei uns gelungen!

Schulzz bei myspace
Und hier

Und nochmal: Dies ist ein SONNTAGSKONZERT!! Beginn ist PÜNKTLICH gegen 19:oo UHR, nicht viel später. Wer sich denkt „ach ich komm um halb 12, da wird schon noch was sein“ hat diesmal Pech gehabt!
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